Zum sonnigsten Winterwetter trafen sich Hohenstein-Ernsthal und Riesa, zum sportlichen Wettstreit. Der Kunstrasenplatz am Schützenhaus bot eine tolle Kulisse, da es auch eine Sitztribüne gab. Zirka 50 Zuschauer wollten den Freundschaftskick sehen. Darunter waren auch zehn mitgereiste Riesaer Anhänger. Unverschämt- der Eintritt von 4€. Dafür lockte aber das kleine Vereinsheim, mit Sky-Fernsehen und leckerer Kartoffelsuppe, zum Verweilen ein. Auch unser alter Stahler Pierre Heyne hatte sich ins Stadion verirrt. Er wohnt mittlerweile in Zwickau und schaute mit Freundin vorbei. Leider spielt er keinen Fußball mehr. Er ist selbstständig, da fehlt halt wahrscheinlich die Zeit.
Nun zum sportlichen Verlauf der Partie. Stahl reiste mit nur einem nominellen Feldspieler auf der Ersatzbank an. Die zweite Elf von HOT hingegen, wurde von einigen Spielern der ersten Mannschaft unterstützt. Marcus Hesse war Torwächter bei der Stahlelf. Er so.llte aber nur eine Halbzeit halten und die zweiten 45 Minuten für Tietze Platz machen. Im ersten Angriff des Spiels gelang ein fulminantes Tor. Marcel Krake gelang der erste Treffer, nach gerade einmal 12 Sekunden. In der 11.Spielminute wird ein Stahlspieler im Strafraum durch den Hohensteiner Torwart gefoult. Danny Burda tritt an und verwandelt zum 2:0 für Riesa. In der 32. Spielminute gelang den Gebirglern ein Anschlußtreffer. Dieser war ein sehr abseitsverdächtiger Abschluss der Hohensteiner. Kurz vor der Halbzeitpause erzielte Danny Burda den vierten Treffer für Stahl Riesa. So ging es dann auch in die Kabine dieser schönen Sportanlage.

In der zweiten Halbzeit schoß Hohenstein noch zwei Treffer und die Partie drohte zu kippen. Stahl spielte eine überragende erste Halbzeit, schaltete aber nach dem Pausentee einige Gänge zurück. Schamber erhöhte in der 90.Minute auf den Endstand von 5:3.
EIn wenig Arbeit liegt vielleicht noch vor Trainer Ron Bößneck. Die Feinabstimmung fehlte manchmal in Halbzeit zwei. Christopher Beck machte erneut eine sehr gute Figur als Abwehrlenker. Er Kommunizierte viel mit den Mannschaftskollegen. Der zweite und dritte Gegentreffer war aber überflüssig. Letztendlich hat man aber gegen die verstärkte zweite Vertretung aus Hohenstein-Ernstthal gewonnen. Das zählt.

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