Am heutigen Samstag spielte die zweite Vertretung der Stahlwerker im brandenburgischen Schlieben. Es waren insgesamt acht Mannschaften an den Start gegangen. Sage und schreibe zwei Stahlfans hatten sich auf den einstündigen Weg gemacht. Die Schulsporthalle der Oberschule Schlieben bot bereits das 37. Mal hierfür die Kulisse. Insgesamt sahen 120 Fußballbegeisterte das Hallenturnier.
Die Juretzkoelf startete gegen den Zellendorfer SV. Dieses Spiel konnt klar mit 3:0 gewonnen werden. In der zweiten Partie ging es gegen die erste Mannschaft des TSV 1878 Schlieben. In einem hart umkämpften Spiel gelang Stahl der einzigste Treffer. So war der Gruppensieg bereits vor dem letzten Spiel sicher. Gegen den FSV Kirchhain kam man zu einem haushohen Sieg mit 5:0.
Die Halbfinals standen an und Stahl musste zum spielstarken Gegner SV Hertha Finsterwalde. Diese stellten auch den spielstarksten Spieler des Turnieres. Beim Gleichstand von 2:2 setzte sich der in die Zweite dekradierte Paul Kiontke sehr gut auf der Außenbahn durch. Ihm gelang der Führungstreffer zum 3:2. Dies war aber kein regulärer Treffer, da der Tormann den Ball schon sicher hatte. Auch dies zeugt von der mittelmäßigen Leistung des Schiedsrichtergespannes. Beim Wiederanstoss durch Finsterwalde ging der Torschütze Kiontke überhart in den Zweikampf. Er erhielt zwei Minuten Strafzeit, welche wohl durchaus milde waren. Finsterwalde war sehr Spielstark und es war wohl ein vorweggenommenes Finale.
In der anderen Begegnung spielten die zwei Schliebener Vertretungen gegeneinander. Die erste Mannschaft zog ins Finale gegem TSV Stahl Riesa II. ein.
Im Finale gegen den TSV 1878 Schlieben spielte die Stahlelf um den Turniersieg. Es war ein vom harten Kampf geprägtes Spiel. Christian Straube besorgte die Riesaer Führung. Danach ging es drunter und drüber. Die mittelmässige Schiedsrichterleistung hatte zur Folge, dass die Fouls härter wurden. Es gab nach einem Foul ein Grüppchenbildung welche Tumulten ähnelte. Der Schiedsrichter hatte es nicht im Griff. Fouls auf beiden Seiten folgten. Schnell gelang den Schliebenern der Ausgleich. Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Die Schliebener Hausherren schossen die Stahlwerkself ab. Mit 4:1 ging die Juretzkoelf aus der Halle.

Es war aber trotzdem ein sehr ansehnliches Fußballturnier in Schlieben. Danke auch an die Organisatoren dieses familiär gehaltenen Turniers. Es war schön, Gast in Schlieben gewesen zu sein. Vielleicht im nächsten Jahr auf ein Neues?

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Danke für die schnelle und ausführliche Information. Gab es denn Programme bei diesem Turnier?
Nein, soweit ich weiß nicht!