Im Berliner Olympiapark fand vom 16.-18.9.2011 der 5. DFB-Ü 40-Cup statt. Zehn Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich dafür qualifiziert. Als amtierender Nordostdeutscher Meister 2011 nahm die Altherrenmannschaft vom SC Riesa am Finale teil. Am ersten Vorrundenspieltag erreichten die Riesaer ein 0:0 gegen den Deutschen Meister 2008 TSV Lesum-Burgdamm und auch das zweite Spiel endete aus Riesaer Sicht nur 0:0 gegen den Süddeutschen Vertreter DJK Bühlerzell. Mit nur zwei Punkten ging man als Drittplazierter der Vorrundenstaffel in die noch ausstehenden Spiele. Gegen den Südwestdeutschen Vertreter TuS Sausenheim konnte man nach 0:1 Rückstand das Spiel noch drehen und gewann verdient 3:1. Im letzten Spiel der Vorrunde gegen DSV 04 Lierenfeld (Westdeutscher FV) musste man wieder einen 0:1 Rückstand verkraften und schaffte durch Dietmar Jentzsch den nicht unverdienten Ausgleich.
Punkt- und torgleich musste ein Elfmeterschießen die Entscheidung zum Einzug ins Halbfinale bringen. Nach jeweils fünf Schützen stand es 2:2 und weiter ging es im K.-o.-System. Nachdem Steffen Gallwitz seinen Elfmeter sicher verwandelt hatte, machte Frank Winters im Tor der Riesaer mit seinem dritten gehaltenen Elfmeter den Einzug ins Halbfinale perfekt.
Dort wartete der Deutsche Meister 2010 Hertha BSC. Vom Riesaer Trainer Jens Frenzel taktisch gut eingestellt und mit einer überragenden Teamleistung wurden die Oldies aus Berlin mit 2:0 besiegt. Im Finale traf man nun auf den hohen Favoriten Hannover 96. Mit ehemaligen Bundesligaprofis besetzt machte Hannover zunächst das Spiel und Riesa hatte in der Abwehr Schwerstarbeit zu leisten. Bei einem Pfostenschuss stand Riesa das Glück zur Seite. Zum Ende der 1.Halbzeit hin befreite sich Riesa vom Druck und ging mit einem perfekten Konter 1:0 in Führung. Mit zwei weiteren Stürmern kam Hannover aus der Halbzeit, doch es sollte für die Norddeutschen nicht reichen. Riesa stellte mit hoher Laufbereitschaft geschickt die Räume zu und ließ Hannover nicht mehr ins Spiel kommen. Das 2:0 durch Torsten Runge, welcher als bester Torschütze des Turniers geehrt wurde, machte die Sensation perfekt. Aus den Händen des Ehrenpräsidenten des Deutschen Fußballverbandes Gerhard Mayer-Vorfelder erhielten die Riesaer die Siegerschale als Deutscher Ü 40 | Fußballmeister.Mit diesem Erfolg gelang der Ü 40 Mannschaft des SC Riesa in dieser Saison das Triple (Sächsischer Landesmeister, Nordostdeutscher Meister und Deutscher Meister).Dieser Erfolg zeigt aber auch, dass die Senioren des SC Riesa zur Zeit im Riesaer Fußball das Maß der Dinge sind. Sie tragen mit ihren Leistungen den guten Ruf des Riesaer Fußballs über die Stadt- und auch über die Grenzen des Freistaates hinaus. (E.Pullner)


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Respekt und herzlichen Glückwunsch!
Wohl das Beste was es im Riesaer Fußball geschätzt die letzten 10 Jahre gegeben hat.
Hochachtung für diesen Erfolg. auch ein TSV Fan wie ich schätzt diese großartige Leistung..!
Und man darf ja nie vergessen, es sind alles unsere alten Idole aus BSG und FC98 Zeiten. Sie haben viele Tore für Stahl Riesa geschossen. Das steht außer Frage! Herzlichen Glückwunsch!
Aber nach den letzten Meldungen hierzu in der SZ steht doch alles in einem anderen Licht.
Das stimmt.
Übrigens wurde durch Sachsen Zeithain intern Möckel für drei Spiele gesperrt. Nicht dass er noch lange keine 40 ist, er meldete sich bei seinem Verein krank und fuhr mit der AH vom SC nach Berlin.
Wie kam eigentlich der Titel in der sächsischen Ü40 Meisterschaft zu Stande? Genauso?
Wie neidzerfressen muß man sein, um seinen ehemaligen Helden so ein Erlebnis zu mißgönnen…
Abartig!!!
Solches gibts wohl nur in Riesa…
@Ich: Das hat nichts mit Neid zu tun, du verkennst hier gerade was mächtig gewaltig!
Gut das so was aufgedeckt wurde!
Was wurde denn aufgedeckt? Hab’ das irgendwie verpasst.
1. Im Zweifel für den Angeklagten
2. Noch ist nichts bewiesen, man sollte doch bitte abwarten bis der DFB entschieden hat.
3. Genauso wie ICH sagt, es sind doch alles alte Stahlgrößen, das sollte man nicht vergessen!
Die Fernsehbilder auf der offiziellen DFB-Seite sind eindeutig, mit Möckel, Rühle und Richter haben mindestens drei Spieler mitgespielt die noch keine 40 sind. Selbst Jentzsch hat es doch schon zugegeben und von SC-Seite gibts auch keinerlei Dementi, aus gutem Grund. Was da abgelaufen ist, war äußerst unfair, die “Stahlgrößen” haben sich damit selbst disqualifiziert….
“Ursprünglicher Sieger SC Riesa disqualifiziert
Der DFB hat die Ü40-Mannschaft von Hannover 96 nachträglich zum Sieger des Ü40-Cups 2011 erklärt. Da dem SC Riesa, der das Endspiel gegen die Roten im vergangenen Jahr gewonnen hatte, eine massive Unsportlichkeit nachgewiesen wurde, hat der DFB-Ausschuss für Freizeit und Breitensport nun entschieden, den Zweitplatzierten des Turniers zum Gewinner zu deklarieren. ”
Auf der Homepage des SC Riesa wird das nicht einmal erwähnt. Ein trauriges Bild, dass der SC Riesa hier abgibt.